VOC-Analytik in der Forschung: Präzise Messtechnik als Basis für die Früherkennung von Lagerfäule bei Kartoffeln
Die Probleme moderner Landwirtschaft enden nicht bei der Ernte. Sind schwierige Witterungsbedingungen, hohe Nitratlasten und Schädlingsbefälle auf dem Feld überwunden, kann es auch bei der Lagerung zu erheblichen Schäden kommen. Nach der Ernte werden Kartoffeln beispielsweise häufig über Monate eingelagert – oft mehrere tausend Tonnen an einem Ort. Breitet sich in solchen Beständen eine Fäule aus, drohen spürbare wirtschaftliche Verluste. Ausgelöst werden diese Schäden durch verschiedene bakterielle und pilzliche Erreger. Auf der bakteriellen Seite zählen dazu insbesondere Arten der Gattung Pectobacterium, die Nassfäule und Schwarzbeinigkeit verursachen. Das eigentliche Problem: Ein Befall breitet sich oft schon aus, bevor er äußerlich sichtbar wird. Eine zuverlässige Früherkennung direkt im Lager ist deshalb ein wichtiges Ziel der landwirtschaftlichen Forschung. Genau hier setzt das Forschungsprojekt „PoC-DiKa“ der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg an. Dabei sorgen hochwertige Luftprobenahmepumpen der Firma Airflow für zuverlässige Reproduzierbarkeit der Ergebnisse.
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