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Dichteprüfung von Fahrzeugkabinen

Von der Firma Airflow wurde ein neues Leckprüfgerät CAB-LT mit Prüfdruck-Vorwahl entwickelt, welches auf der Basis elementarer Messprinzipien aufgebaut ist und zuverlässige Messwerte zur Dichtheitsprüfung von Fahrer- und Fahrgastkabinen von PKW's, LKW's und anderen Kabinen liefert.

Bereits in den ersten Schritten der Konstruktion und Entwicklung von Kabinen werden Dichtheitsprüfungen zur Verbesserung der technischen Eigenschaften durchgeführt. So muss, um einen optimalen Luftwechsel zu erreichen, der Zuluftvolumenstrom der Lüftung und der Abluftvolumenstrom in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Mit dem neuen Leckprüfgerät CAB-LT können undichte Stellen ermittelt werden um somit das unnötige Eindringen von Lärm und ungefilterter Luft, welche ggf. mit unerwünschten Gerüchen, Staub- und/oder Schadstoffpartikeln belastet sind, zu verhindern. Eine bekannt niedrige Leckrate ermöglicht auch Einsparungen im Bereich der Dimensionierung von Lüftung, Kühlung und Heizung der Kabinen.

Das Funktionsprinzip und die Bedienung sind sehr einfach. Am Druckmessgerät des CAB-LT wird ein vorgesehener Wert des statischen Druckes, zwischen 25 und 500 Pa, der während der gesamten Testphase in der Kabine gehalten werden soll, eingegeben. Über einen flexiblen Kanal vom CAB-LT, der mit Hilfe einer Flanschplatte am Fenster der hermetisch abgedichteten Fahrerkabine angeschlossen ist, wird durch einen PID-geregelten Ventilator Luft in die Kabine geblasen, bis der eingestellte Druckwert automatisch erreicht ist. Nun werden im Verlauf des Tests die Abdichtungen an der Fahrerkabine schrittweise entfernt. Nach jedem Schritt sorgt der Ventilator dafür, dass sich der Wert des statischen Druckes innerhalb von Sekunden wieder einstellt. Die hierzu benötigte Luftmenge welche an möglichen Leckagen ausgetreten ist, wird durch konische Ansaugdüsen in die Kabine nachgeblasen und kann am Messgerät LM1 abgelesen werden. Um noch genauere Messwerte zu erreichen, werden optional Messgeräte angeboten, die zusätzlich die Umgebungstemperatur und den barometrischen Druck berücksichtigen.


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